Historische Wurstkuchl

Die Wurstkuchl ist gelebte Regensburger Geschichte.

Es ist eine jahrhunderte andauernde Essenz  aus Hafenarbeitern, Steinmetzen, Reisenden, Weltkriegen, regelmäßigen Hochwassern, ewiger Tradition, Adenauer, Strauß und Co., Prominenten und Pseudoprominenten, Küche, Kellner, Köche, Rosa und Resi, Centa, Elsa und Anni, Streß, Stammtischbrüder und Feinde, Leidenschaft, Tanzen auf dem Tisch und Liegen unterm Tisch, Freud und Leid, Fasching, alten Mauern, traditionellem Essen und  lifestyle food, Bratwurstdunst, riesigen Krautfässern, Bier und Schaum, Banken, Geld und Krediten, dem Poeten Werner A. Widmann.

Alles und alle haben Ihren Abdruck hinterlassen oder bestimmen bleibend das Gesicht der Wurstkuchl.

Die eigentliche Geschichte ist aber, dass die Wurstkuchl seit 1378 durchgängig betrieben wird, ohne jemals zu schließen.

Geschichte

  • 1135-1146 Baubüro während des Baus der Steinernen Brücke
  • 1378 wird erstmals urkundlich ein Koch erwähnt
  • 1607 als Garküche für Fleischgerichte erwähnt

Bier und Speis

  • Familienbrauerei Jacob, Bodenwöhr
  • Bratwurssemmeln

Besonderheiten

  • Tradition
  • regionale Produkte
  • Würstl, Senf, Kraut - alles selbstgemacht
Familie Meier

1806 kaufte Wolfgang Schricker die „Kuchl“ von der Stadt Regensburg. Seit dieser Zeit befindet sich die Wurstkuchl ununterbrochen im Familienbesitz. Aktuell wird die Wurstkuchl von Andreas Meier und seiner Familie betrieben.

In den letzten 2 Jahrhunderten  schafften es die Familie Schricker und ihre Nachfahren , eine kleinen Wurstbraterei bzw. Garküche, die im Schatten des wuchtigen Salzstadels fast verschwindet, zu einem absoluten Muss für die vielen nationalen und internationalen Gäste Regensburgs zu machen.

Heute ist die historische Wurstkuchl ein Treffpunkt für alle gesellschaftlichen Gruppen und  Schichten.

Andreas Meier mit seiner Familie und seine Mitarbeiter tut alles, dass das auch so bleibt.